Abstract
Mein Beitrag ist folgendermaßen gegliedert: Zuerst werde ich auf die Geschichte
eingehen, wie es zur humanistischen Seelsorgeabteilung beim Militär gekommen
ist. Dafür ist es notwendig, auch die typischen Eigenschaften des Humanismus in
den Niederlanden zu beschreiben und wie diese im Humanistisch Verbond (Humanistischer Bund) zusammengekommen sind. Danach werden einige gesellschaftliche Entwicklungen aufgezeigt, die erklären könnten, wie und warum es zur Einführung einer humanistischen Seelsorge gekommen ist – die es aber nicht tun. Kulturelle und strukturelle Prozesse wie Säkularisierung oder politische und gesellschaftliche Liberalisierung fanden überwiegend nach 1964 statt und können diese Entscheidung also nicht ausreichend erklären. Im dritten Teil werde ich deswegen die niederländische Gesellschaft vor 1965, also des Kontexts, in dem es zur humanistischen Militärseelsorge kam, skizzieren. Die typisch politische und gesellschaftliche Kultur, die – staatlich unterstützt - verschiedenen weltanschaulichen Subkulturen Raum bot, ermöglichte auch die Entfaltung der humanistischen Subkultur. Mein Beitrag ist sozusagen chronologisch zirkulär aufgebaut, vom Interbellum bis Mitte der sechziger Jahre, dann die späten Sechziger, um schließlich wieder zur Mitte des 19. Jahrhunderts zu kommen. In der Schlussfolgerung werde ich einige internationale
Vergleiche machen, die Weiterentwicklung der humanistischen Militärseelsorge
nach 1964 grob darstellen und einige persönliche Erfahrungen wiedergeben.
eingehen, wie es zur humanistischen Seelsorgeabteilung beim Militär gekommen
ist. Dafür ist es notwendig, auch die typischen Eigenschaften des Humanismus in
den Niederlanden zu beschreiben und wie diese im Humanistisch Verbond (Humanistischer Bund) zusammengekommen sind. Danach werden einige gesellschaftliche Entwicklungen aufgezeigt, die erklären könnten, wie und warum es zur Einführung einer humanistischen Seelsorge gekommen ist – die es aber nicht tun. Kulturelle und strukturelle Prozesse wie Säkularisierung oder politische und gesellschaftliche Liberalisierung fanden überwiegend nach 1964 statt und können diese Entscheidung also nicht ausreichend erklären. Im dritten Teil werde ich deswegen die niederländische Gesellschaft vor 1965, also des Kontexts, in dem es zur humanistischen Militärseelsorge kam, skizzieren. Die typisch politische und gesellschaftliche Kultur, die – staatlich unterstützt - verschiedenen weltanschaulichen Subkulturen Raum bot, ermöglichte auch die Entfaltung der humanistischen Subkultur. Mein Beitrag ist sozusagen chronologisch zirkulär aufgebaut, vom Interbellum bis Mitte der sechziger Jahre, dann die späten Sechziger, um schließlich wieder zur Mitte des 19. Jahrhunderts zu kommen. In der Schlussfolgerung werde ich einige internationale
Vergleiche machen, die Weiterentwicklung der humanistischen Militärseelsorge
nach 1964 grob darstellen und einige persönliche Erfahrungen wiedergeben.
| Original language | German |
|---|---|
| Pages (from-to) | 201-219 |
| Number of pages | 19 |
| Journal | Militärseelsorge - Dokumentation |
| Publication status | Published - Jun 2026 |
Keywords
- Humanism
- chaplaincy
- military
- Netherlands
Cite this
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver